Coco Chanel

Die französische Modedesignerin Coco Chanel, eigentlich Gabrielle Bonheur Chasnel, wurde 1883 geboren. Ihre Mutter verstarb früh, der Vater gab Coco in das Waisenhaus eines Klosters. Dort lernte sie das Nähen und arbeitete später in einem Laden für Babyartikel sowie privat als Schneiderin. Parallel trat sie als Sängerin auf und erhielt vermutlich damals ihren Spitznamen „Coco“. Ihre private Beziehung zu einem wohlhabenden Industriellen ermöglichte ihr 1910 die Gründung eines Hutateliers in Paris. Im den Jahren darauf folgten ein Modehaus und eine Boutique. Ihre Geschäfte liefen mit großem Erfolg an, sodass Chanel schon bald mehrere hundert Näherinnen einstellen konnte.

Chanel hatte ihre Blütezeit in den zwanziger und dreißiger Jahren. Zahlreiche prominente Künstler wie Romy Schneider, Pablo Picasso und Jean Cocteau, aber auch Politiker wie Winston Churchill zählten zu ihrem Freundeskreis. Die Modeschöpferin spezialisierte sich auf Damenkleidung, sowohl Kostüme, Kleider und Röcke als auch Hosen, Schuhe, und Accessoires wie Modeschmuck und Handtaschen. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde sie der Kollaboration beschuldigt und ging ins Schweizer Exil. In den fünfziger Jahren kehrte die Designerin nach Paris zurück und entwarf eine neue Kollektion. Die Medien begegneten dem Comeback zunächst vor allem mit Spott, doch entgegen dieser Erwartungen entwickelte sich die neue Kollektion zu einem Welterfolg. Neben ihrer Mode entwarf sie auch Parfüms. „Chanel No. 5“ entstand 1921 und gilt noch heute als eines der berühmtesten Parfüms der Welt. Chanel starb 1971 in Paris. Bis ins hohe Alter hatte sie unermüdlich gearbeitet und neue Mode entworfen. Nach ihrem Tod geriet ihre Mode zunächst in den Hintergrund, ehe Karl Lagerfeld in den achtziger Jahren für einen neuen Aufschwung sorgte.

Der Stil von Coco Chanel

Chanel steht für damals revolutionäre Mode. Die Designerin gilt als Erfinderin des „kleinen Schwarzen“, ein elegantes. einfaches Kleid bis Knielänge, das für fast jeden Anlass geeignet ist. In der Chanel-Mode dominieren die klassischen Farben Weiß, Schwarz und Beige.

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Außergewöhnlich für die zwanziger und dreißiger Jahre waren Kleider mit viel Bewegungsfreiheit und die verhältnismäßig knappe Länge bis zum Knie. Die Chanel-Mode sollte bequem und gleichzeitig zeitlos-elegant sein. Chanel gilt als eine der ersten Schöpferinnen, die bei der Damenmode auf das Korsett verzichtete. Durch all ihre Kreationen zieht sich der Grundsatz, dass Schlichtheit mit einer klaren Linie besonders edel und elegant ist. Damit hob sie sich deutlich von der eher verspielten zeitgenössischen Mode ab. Das „kleine Schwarze“ ist bis heute einer der beliebtesten Klassiker unter den Damenkleidern.

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