Marc O’Polo

Marc O’Polo ist ein deutsches Modelabel, das ursprünglich jedoch aus Schweden stammt. Dort gründeten in Stockholm 1967 Jerry O’Sheets, Göte Huss und Rolf Lind das Label und expandierten bereits im folgenden Jahr nach Deutschland. Die erste deutsche Zweigstelle eröffnete Werner Böck in Stephanskirchen. 1997 wurde auch der Firmensitz nach Stephanskirchen verlagert, nachdem Böck im Laufe der Zeit 90 Prozent aller Anteile des Unternehmens übernommen hatte. Auch heute noch werden alle europäischen Kunden aus einem Zentrallager im Ort beliefert. Deutschland ist auch der mit Abstand wichtigste Absatzmarkt des Unternehmens, hier werden rund zwei Drittel aller Umsätze erzielt.

Mit der Marke begann in den frühen Achtzigern etwas, das man heute als Markenbewusstsein, oder weniger schmeichelhaft als Markenfetischismus bezeichnet. Das Unternehmen stellte Sweatshirts her, die von Frauen und Männern gleichermaßen getragen werden konnten und die auf der Rückseite das Markenlogo trugen. Junge Menschen begannen diese Sweatshirts zu allen möglichen Anlässen zu tragen, bei denen man zu der Zeit eigentlich im Anzug erschien. Das Label setzt sich insgesamt aus drei Modelinien zusammen. Neben der Hauptlinie Modern Casual gibt es noch eine Linie mit dem Namen Campus, die sich vor allem an junge Menschen in ihren Zwanzigern richtet. Zudem bietet das Modelabel neben Bekleidung noch eine eigene Schuhlinie an. Erwähnenswert ist, dass das Label nicht nur Kollektionen für Frühling und Sommer sowie Herbst und Winter herausbringt, sondern noch zwei weiter Kollektionen für besondere Gelegenheiten anbietet. Portofino ist eine Kollektion speziell für den Frühling und St. Moritz erscheint im Winter zu Beginn der Skisaison. Der größte Laden der Marke befindet sich im Münchner Shoppingkomplex Fünf Höfe.

Der Stil von Marc O’Polo

Die Philosophie seines Unternehmens hat Böck selber einmal als zeitlosen Stil beschrieben, der trotzdem modern ist. Die Kleidung des Modelabels ist überwiegend in Erdtönen wie Schwarz, Blau, Grau und verschiedenen Zwischentönen gehalten. Die Schnitte sind eher eng und der Stil liegt irgendwo zwischen jugendlich-sportlich und elegant.

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Obwohl das Unternehmen ja eigentlich den Grundstein für das Markenbewusstsein gelegt hatte, sind die Kleidungsstücke inzwischen schlicht gehalten. Klare Linien zeichnen das Design aus und auf großflächige Logos wird inzwischen zum Großteil verzichtet. Die Designer des Modehauses kommen ohne ausgefallene Schnitte aus und bieten Kleidung in einem klassischen Stil, die bequem ist und sehr gut im Alltag getragen werden kann, ohne auf der einen Seite zu schlampig und auf der anderen zu elegant zu wirken.

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