Hugo Boss

Hugo Boss gehört zu den bekanntesten Bekleidungsherstellern weltweit und hat seinen Sitz in der baden-württembergischen Stadt Metzingen. Schon seit langem gehört Hugo zu den beliebtesten Marken der Welt und produziert nicht nur erfolgreich Mode, sondern ebenso Parfum, Uhren, Schuhe, Brillen und Lederwaren.

Das Unternehmen wurde bereits im Jahr 1924 von Hugo Ferdinand Boss gegründet. Zu Beginn stellte der Betrieb in Metzingen jedoch nur Arbeitskleidung her. Zur Zeit des Nationalsozialismus erhielt das Unternehmen, aufgrund der Nationalsozialisten in der Unternehmungsleitung, zahlreiche Aufträge zur Herstellung von Uniformen von der Hitlerjugend bis hin zur Wehrmacht. Nach dem Tod Hugo Ferdinands 1948 wurde die Firmenleitung von seinem Schwiegersohn übernommen. Erst unter Eugen Holy beginnt das Unternehmen zunächst mit der Produktion von Herren Anzügen. Im Jahr 1967 übernahmen Eugen Holys Söhne und engagierten einige Jahre später den Designer Werner Baldessarini.
Die italienische Marzotto Gruppe wurde im Jahr 1991 Mehrheitsaktionär und nur zwei Jahre später verließen die Holy Brüder das Unternehmen. Im selben Jahr wird eine Jugendlinie namens HUGO eingeführt und im Jahr 1994 folge die Premiumlinie Baldessarini. Es dauerte bis ins Jahr 1997, dass das Label HUGO auch Damenmode entwarf. Auch in Sachen Sport mischt das Unternehmen seit Ende der 90er Jahre mit dem Label Boss Orange mit.

Im Jahr 2000 führte das Unternehmen schließlich eine Kollektion für Damen unter dem Label Boss Woman ein. Zunächst war das neu eingeführte Label nicht erfolgreich, was sich ab 2002 jedoch langsam änderte. Im gleichen Jahr verließ Baldessarini das Unternehmen und Vorstandssprecher wurde Bruno Sälzer. Unter Sälzer gelang es dem Unternehmen international zu expandieren und Boss Woman konnte gerettet werden. Im Jahr 2005 beschloss Marzotto die Modeaktivitäten in die Valentino Fashion Group auszulagern. Valentino wurde Hauptaktionär von Hugo Boss. Zwei Jahre später wurde Valentino vom Finanzinvestor Permira übernommen, der seitdem großen Einfluss auf das Unternehmen hatte. Im Jahr 2009 kam er zur Trennung der Valentino Fashion Group und Boss.

Hugo Boss: traditioneller Stil mit Highlights

Das Label bietet schon seit vielen Jahren Mode für Männer, Frauen und Kinder. In Sachen Herrenmode verfügt das Modelabel über zwei berühmte Marken: Boss und HUGO.

Hugo Boss im Angebot:

HUGO richtet sich an die jüngeren Herren mit elegantem Geschmack. Bei HUGO finden sich manchmal große Prints auf T-Shirts und Anzüge in grellen Farben, in der Regel herrschen jedoch auch in der jungen Linie die klassischen Farbtöne vor. Die Kernmarke Boss gliedert sich hingegen in mehrere Bereiche, die sich zwar in der Kernaussage: klare Schnitte, traditionelles Design und gedeckte Farben ähneln, aber trotzdem über ihren eigenen Charme verfügen.

  • 1. Boss Black ist das Label für klassischer Abend- und Businesskleidung in gedeckten Farben und anliegenden Schnitten.
  • 2. Boss Selection ist eine hochpreisige Linie, bei der Boss jedoch auch den traditionellen Schnitten und Farben treu bleibt.
  • 3. Boss Orange für Damen und Herren, die Linie im Freizeitlook, die sich vor allem durch große T-Shirt Prints von den anderen Kernmarkenlinien abgrenzt.
  • 4. Boss Green, ebenfalls für Damen und Herren, bietet stylische Sport und Golfkleidung.

Auch hier bleibt das Label teilweise den Traditionen treu: enge Schnitte dominieren, sind jedoch ausgefallener und werden zum Teil durch große T-Shirt Prints ergänzt. Zusätzlich bringt das Unternehmen hier jedoch viel mehr Farbe ins Spiel, dieses Mal nicht nur bei der Damenkollektion.

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