Fred Perry

Ein britischer Tischtennis- und Tennisspieler und zuletzt auch Modeschöpfer, der es verstand seine Impressionen an den Mann zu bringen. Seine Poloshirts sind heute noch bei unzähligen Jugendkulturen sehr beliebt. Dabei war sein Bestreben einfach nur angemessene Tenniskleidung zu verkaufen. Sein Name steht nicht nur für sportliche Erfolge und Kult, sondern auch für Streetwear-Mode.

Er erblickte 1909 in Stockport in England das Licht der Welt. Schon als kleiner Junge hatte er den Traum später einmal Tennisspieler zu werden. Die angestrebte Karriere galt als höchst unwahrscheinlich, da er aus der britischen Arbeiterklasse stammte. Somit war es vorhersehbar, dass er auf den Tennisplätzen keinen Fuß fassen würde, da er nicht in die gut situierte Tennisspieler-Riege passte. Aber er schaffte es und lebte seinen Traum, gewann zunächst eine Tischtennisweltmeisterschaft und wechselte im Anschluss zum Tennis, wo er dreimal in Folge das Tennisturnier in Wimbledon gewann. Unzählige weitere internationale Siege folgten, welche ihn dazu brachten, in die USA überzusiedeln. Nach dem Zweiten Weltkrieg kehrte er im Jahre 1947 nach England zurück. Nach seiner Rückkehr beklagte er sich über die Tennisspieler, die in scheußlichen, grünen Armee-Hemden Tennis spielten, und stattete diese mit eleganten, weißen Polo-Shirts aus. Die Spieler wollten sich bei ihm für die Shirts bedanken und wollten ihm zu Ehren, die Shirts mit einem Logo versehen. Fred Perry beschloss, dass ein Lorbeerkranz, welchen er im Jahre 1934 beim All England Cup gewann, eingestickt wird. Die Polohemden erfreuten sich immer mehr Beliebtheit, sodass er entschloss, damit berufliche Erfolge zu erzielen. Somit gründete er im Jahre 1952 sein eigenes Unternehmen in London.

Fred Perry – Television Commercial from Ryan Waring on Vimeo.

Dort werden auch zwei Läden betrieben. Seine beruflichen Ergebnisse hatte er dennoch einer Jugendbewegung zu verdanken. Die Mods, welche sich in den 60er Jahren zu einer Jugendbewegung formierten, fanden Interesse an den eleganten, aber dennoch praktischen Hemden.

Fred Perry im Sale bei:

Später wurden dann die anfänglich einfarbigen Polo-Shirts mit verschiedenfarbigen Streifen an Kragen und Bündchen ausstaffiert und fanden somit Begeisterung bei Fußballfans, was zur Folge hatte, dass die Firma zur Lieblingsmarke bei damaligen Fußballhooligans wurde. Ein Imageeinbruch erhielt die Marke allerdings in der 90er Jahren, als die Skinhead-Szene die Marke für sich entdeckt hat. Mittlerweile hat sich die Marke aber wieder erholt und erfreut sich neuer Beliebtheit.

Markenzeichen von Fred Perry

Als absolutes Markenzeichen gilt der eingestickte Lorbeerkranz als Logo, welcher einen hohen Wiedererkennungswert erzeugt. Die konsequenten, linientreuen und sportlichen Kleidungsstücke in der Damen- sowie Herrenmode sind auch heute noch voll im Trend. Der gesittete British-Style von früher ist auch in den neuen Kollektionen weiterhin Bestandteil und gehört somit zum Stil von Fred Perry.

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